Casinos spielen über 900 Millionen Franken ein

[08.05.2008]

Die Schweizer Casinos profitieren von der guten Konjunktur. Der Bruttospielertrag der 17 Spielbanken des Schweizer Casino Verbandes stieg 2007 auf 908,8 Millionen Franken, 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Gut drei Viertel des Ertrages stammen aus Glücksspielautomaten, der Rest aus dem Tischspiel.

Die günstige Konjunktur hat auch den Schweizer Casinos ein Rekordjahr beschert. Der Bruttospielertrag der 17 Spielbanken des Schweizer Casino Verbandes stieg 2007 gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent auf 908,8 Millionen Franken.

Gut drei Viertel des Ertrages stammen aus Glücksspielautomaten, der Rest aus dem Tischspiel, wie der Verband am Donnerstag an seiner Bilanz-Medienkonferenz in Bern mitteilte. Die Casinos begrüssten rund 5 Millionen Besucher, im Vorjahr waren es 4,7Millionen gewesen.

Vom Geldsegen aus den Casinos profitiert auch die Öffentlichkeit: Die Spielbankenabgabe an die AHV und die Standortkantone der Casinos betrug 482,2 Millionen Franken (2006: 456 Millionen Franken). Insgesamt beschäftigten die Casinos 2400 Personen.

Für das nächste Jahr sieht die Branche mehrere politische Herausforderungen auf sich zukommen. Dazu gehören ein mögliches Rauchverbot, das neue Mehrwertsteuergesetz und die lancierte Volksinitiative «für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls». Zudem wehrt sich der Verband dagegen, dass Pokerturniere ausserhalb von Casinos durchgeführt werden dürfen. (sda)

Quelle: isa-guide.de

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